Archiv für Juni 2009

Peter Hacks und die MG: »Um die Wirklichkeit zu begreifen, sind sie manchmal zu klug.«

Peter Hacks, erster, aber nicht letzter Vertreter der Sozialistischen Klassik, schreibt einen Brief an seinen Schriftstellerkollegen Dieter Noll. Es ist der 14.11. 1990, Hacks setzt sich jetzt also auch mit Noll, der ihm zu DDR-Zeiten kaum das Wasser zu reichen vermochte, nun aber, nach der Schreckenswende, sich in den Augen Hacksens als standhafter Kommunist erwiesen hat, auseinander. Man sucht nach Orientierung. Noll hat aus diesem Grund offensichtlich eine Ausgabe des Organs der Marxistischen Gruppe: MSZ – Marxistische Streit- und Zeitschrift, gelesen und das Exemplar an Hacks weitergereicht. Hacks liest nach und bringt so einiges auf den Punkt. Kurios ist das Dokument allemal. Es ist die einzige ernstzunehmende MG-Rezeption aus der Sicht des Marxismus-Leninismus (vergesst den sozialdemokratistischen DKP-Quatsch à la Bernd Gäblers »Das Prinzip Ohnmacht. Eine Streitschrift zur Politik der MG«, Dortmund 1983).

Lieber Herr Noll, MSZ hat zu meiner Bildung beigetragen, ich danke für die freundliche Übersendung. Die Hauptaussage zu dem Blättchen, da sind wir einig, lautet: die Kritik und die Analysen sind fast immer richtig, vielleicht immer. Und der Fleiß, der da aufgewandt ist, ist enorm.
Die Sprache – und es liest sich, als ob ein einziges Riesenhirn oder ein Zentralkomputer (ZK) alle Artikel verfaßt habe – ist ein terroristisches Hegelianisch; in ihrer »wissenschaftlichen« Abstraktheit übersieht sie, flüssig wie sie sonst ist, manchmal das Konkrete an der Wahrheit. Zum Beispiel die PDS widerlegt unser ZK sehr gründlich und sehr überflüssiger Weise dem Begriff nach, statt daß er sie der politischen Funktion nach widerlegte.
Dahinter steckt ein zweifellos weltfernes Sozialismus-Ideal, (wobei gelobt sein muß, daß ZK den bisherigen Sozialismus immerhin als ein funktionierendes System begreift und daß er vor der Machtfrage keine Angst hat). Ich sage weder, ZK sei trotzkistisch, noch, er sei arbeiterdemokratisch. Ich sage nur, um die Wirklichkeit zu begreifen, ist er manchmal zu klug.
Ich habe, lieber Noll, äußerstes Lob und keinen Einwand gegen die MSZ, finde sie aber schwer zu lesen. Die Golf-Analyse ist, ohne Einschränkung gesprochen, brillant.
(…)

Nachtrag 1: Der Brief findet sich in der wundervollen Schatzkiste: Peter Hacks, »Verehrter Kollege. Briefe an Schriftsteller, Ausgewählt, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Rainer Kirsch. Berlin 2006: Eulenspiegel Verlag«.

Nachtrag 2: Hacks an Noll, nochmals zur MG. Der Brief datiert vom 2.12.1990:
Dank für den Herrn Held, den man nun anfängt kennen zu lernen. Der Mensch ist revolutionärer als Marx und Lenin, das ist vielleicht bissel sehr revolutionär. Gegen den Kapitalism ist er zu brauchen, für den Sozialismus gar nicht.

Nachtrag 3 + 4: Auf der Gegenstandpunkt-Verlagsseite (www.gegenstandpunkt.de) findet sich ein MSZ-Archiv. Die PDS-Abrechnung findet sich gebündelt als »Kritik der Linie der PDS« und ist hier zu finden: www.dearchiv.de

Nachtrag 5: www.peter-hacks.de

Gerechtigkeit für Kautsky (und Bernstein)! Ein Fundstück und seine heutige Editionsgeschichte

I Das Fundstück

»Mit einem Antrag (Frankfurt an der Oder) glauben wir, eine Ausnahme machen zu müssen, weil er in verschiedener Form von verschiedenen Orten gestellt worden ist: der Antrag auf staatliche Unterstützung der Arbeitslosen oder: staatliche Sicherung der Arbeiter gegen Arbeitslosigkeit (…) Aus Hamburg kommt der Antrag, allen Erwerbslosen aus Staatsmitteln ausreichendes, den heutigen Kulturverhältnissen entsprechenden Unterhalt zu gewähren (…) Arbeitslosigkeit heißt nicht, dass der Arbeiter überhaupt keine Beschäftigung findet, auch unter den schlechtesten Bedingungen und von der gröbsten Art – sondern dass er keine Arbeit findet, zu der er sich eignet und ihm ein entsprechendes Einkommen garantiert.
In der Sache stehen wir vor der Frage: „Wer ist arbeitslos?“ Wer bestimmt, ob wirkliche Erwerbslosigkeit vorliegt? Es kann doch nicht Aufgabe der Sozialdemokratie sein, das Simulantentum systematisch zu fördern und die Großziehung des Lumpenproletariats auf Kosten des arbeitenden Teils der Bevölkerung zu verlangen! … heißt nicht nur jeden, der nicht Arbeit finden kann, sondern auch jeden, der nicht Arbeit finden will – und deren züchtet die Gesellschaft nur zu viele – auf den Staatstrog anweisen.
Arbeitslosigkeit, in die jeder Arbeiter zeitweilig verfällt – in den meisten Fällen mit großen Entbehrungen verknüpft – die beständige Gefahr steht als ein drohendes Gespenst hinter dem Rücken des Proletariats … die stets geschwungene Peitsche, die ihn zur Arbeit treibt – zugleich der Sporn, der ihn antreibt, für die Beseitigung einer Herrschaftsordnung zu wirken, in der er nur ein Sklave ist – sie ist der Aufhetzer, der den Proletarier zum geborenen Revolutionär macht. Wenn der heutige Staat diesem Unterhalt gewähren würde, würde das zur Folge haben eine vollständige Erschlaffung der Arbeiterbewegung – die Arbeiterklasse würde aufhören eine revolutionäre Klasse zu sein.
Den Arbeiter auf Staatsalmosen zu verweisen – Konsequenz wäre Staatssozialismus.«
[Friedrich Engels, zur Diskussion um das Erfurter Programm der SPD 1890, erstmals wiedergegeben in »Die Neue Zeit«, 9. Jahrgang 1890/91, Nr. 42, S. 49-52.]

II Seine Geschichte

Dieses Friedrich Engels zugeschriebene Zitat hat Frank Böckelmann im aktuellen Vorwort zur Neuausgabe seines Werks »Über Marx und Adorno. Schwierigkeiten der spätmarxistischen Theorie« (Ca Ira Verlag, Freiburg 1998, S.13 — »In den Diskussion über den Entwurf eines neuen Parteiprogramms im Jahre 1890 meldete sich auch Friedrich Engels zu Wort und nahm Stellung zu Anträgen bestimmter Ortsvereine.«) ausgegraben.
Der alte Engels klingt hier unerhört, aufregend – radikaler Anti-Etatismus!
Aber was tischt uns da Böckelmann eigentlich genau auf? Ist das wirklich ein authentischer Text vom Alten?
Fakt ist: In den MEW findet sich dieser Text nicht.
Er müsste sich in Band 22 finden, siehe www.mlwerke.de, dort befindet er sich aber nicht, stattdessen ein anderer Text »Zur Kritik des sozialdemokratischen Programmentwurfs«, geschrieben zwischen dem 18. und 29. Juni 1891 und zwar für Karl Kautsky. Kautsky veröffentlicht diese Kritik in: »Die Neue Zeit: Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie.«, 20. Jg, 1901/02, 1. Bd.(1902), H.1, S. 5-13
In diesem Text findet sich die oben genannte Passage nicht.
Nun ist bekannt, dass in den MEW Marx- und Engels-Texte fehlen, nicht nur, weil sie zum Zeitpunkt der Herausgabe noch unentdeckt waren, sondern weil sie der Partei (SED-KPdSU) nicht genehm waren. Das betrifft vor allem Russland-kritische Texte von Marx (»Die Geschichte der Geheimdiplomatie des 18. Jahrhunderts«). Unwahrscheinlich, dass die Editoren ausgerechnet an der Sozi-Kritik des alten Engels herum geschnibbelt haben, dann hätten sie erst recht Marxens Randglossen zensieren müssen (»Kritik des Gothaer Programms«, 1875, MEW 19).
Und was sagt die MEGA? (Noch) Nichts. Der Band 31 (2.Abteilung), »Friedrich Engels: Werke, Artikel, Entwürfe Oktober 1886 bis Februar 1891«, enthält keine Erfurter Kritik. Der letzte Band (32) ist noch ediert.
Halten wir uns an Böckelmann! Er gibt ja eine Quelle an (s.o.). Sogar noch eine zweite: Der Text von Engels sei nachgedruckt in »Sozialistische Hefte«, München 1948, S. 45ff.
Wie der Zufall so will, hält die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung diesen Text als Online-Edition zugänglich: http://library.fes.de/prodok/fa00-03482.pdf
Und tatsächlich, der Text beginnt auf Seite 45 unter dem Titel, »Friedrich Engels, Der Entwurf des neuen Parteiprogramms«. Das Zitat Böckelmanns findet sich übrigens erst auf S. 84, und es zeigt sich, dass Böckelmann es ordentlich gekürzt hat, sodass erst durch die Kürzung der harte, anti-etatistische Sound entstanden ist. Der letzte Satz – »Den Arbeiter auf Staatsalmosen zu verweisen – Konsequenz wäre
Staatssozialismus.« – lautet vollständig:
»Daß der Staat und die Gemeinden solcher Arbeitslosigkeit, wie überhaupt der Not gegenüber MEHR tun können und daher auch sollen, als sie heute tun, das ist unbestritten, und daß die verabfolgte Unterstützung keine Beeinträchtigung der politischen Rechte der Unterstützten zur Folge haben soll, das sind Forderungen, denen auch wir uns gerne anschließen; aber generell und schlechtweg den Arbeiter auf STAATSALMOSEN verweisen, statt ihm zu zeigen, daß ›ausreichender, den heutigen Kulturverhältnissen entsprechender Unterhalt‹ vom heutigen Staat nun und immer gewährt werden kann, das halten wir für absolut verfehlt. Die Konsequenz dieses Vorschlags wäre der STAATSSOZIALISMUS, und man braucht wirklich kein Anarchist zu sein, um die ewigen Anweisungen auf den Staates des Guten zuviel zu finden.« (Hervorhebungen im Original)
Klingt doch schon ein bisschen anders, nicht wahr?
Auf S. 96 des Sozialistischen Heftes finden sich die Quellenangaben, dort ist ausgewiesen, dass »Der Entwurf des neuen Parteiprogramms« eben dort ursprünglich erschienen ist, wo ihn auch Böckelmann platziert.
Kürzen wir es ab: Böckelmann lag das »Sozialistische Heft«vor, aber nicht »Die Neue Zeit«. Er hat abgeschrieben, ohne zu überprüfen.
Die wunderbare Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung! Sie bereitet zurzeit eine komplette Online-Edition der Neuen Zeit vor, ein Teil der Hefte ist bereits Online, alle Jahrgänge bis zur Jahrhundertwende. Also auch der Jahrgang 1890/91.
http://library.fes.de/nz/index.html
Man kann ja mal suchen… Von einem explizit von Friedrich Engels unterschriebenen Aufsatz »Der Entwurf des neuen Parteiprogramms« keine Spur. Allerdings findet man diesen Aufsatz, er hat vier Teile, alle nicht namentlich gekennzeichnet, sie finden sich in den Heften 49, 50, 51 und 52 des zweiten Bandes der Jahrgangsausgabe 1890/91 (Böckelmann verwechselt die Hefte mit den Seiten). Die »Staatsalmosen«-Passage findet sich im vierten Teil, Heft 52, S. 825
Aber wer ist der Autor?
Kautsky listet in seiner Selbstdarstellung »Das Werden eines Marxisten« (1924, http://www.marxistsfr.org/deutsch/archiv/kautsky/1924/xx/werden.htm)
Seine für die »Neue Zeit« geschriebenen Aufsätze – darunter auch »Der Entwurf des neuen Parteiprogramms«! Aber nur die ersten drei Teile. Den vierten Teil nicht. Stammt also der vierte Teil doch von Engels? Eine kurze Literaturrecherche ergibt: In der Regel ist die Rede davon, dass Kautsky damals eine vierteilige Artikelserie veröffentlicht habe. Bisweilen wird aber auch Bernstein als Ko-Autor genannt!
Um es kurz zu machen: Bernstein und Kautsky lebten um 1890 in London und waren dort enge Mitarbeiter von Friedrich Engels (Kautsky reiste noch 1890 ab, um in Stuttgart die »Neue Zeit« zu redigieren). Beide verstanden sich als orthodoxe Marxisten, was sie schrieben, sollte sich noch unmittelbar an Engels anlehnen. Sagen wir also: Obiges Zitat stammt von Kautsky; ein Co-Autorschaft von Bernstein ist nicht unwahrscheinlich; dass der Text von Engels stammt, ist falsch. Dass er aber in dessen Geiste geschrieben wurde, vielleicht sogar direkt mit ihm diskutiert wurde, davon ist auszugehen.
Es gab damals ein Kontinuum sozialistischer Kritik, in dem auch Bernstein und Kautsky eingefasst sind. Über ihrer weiteren Lebensweg – kein Wort (an dieser Stelle)!
Hier soll nicht weiter herumorakelt werden. Das »Geheimnis« um diese Passage ist leicht aufzulösen, wahrscheinlich schon anhand eines Nachvollzugs der Briefwechsel zwischen Bernstein, Kautsky und Engels. Diese liegen vor.
Das setzt aber doch ein bisschen Archivarbeit voraus. Die sparen wir uns an dieser Stelle (wird aber bei Bedarf nachgereicht).
Aber sagen wir es so: Der Lektor bei Ca Ira, der dieses natürlich hochgradig brisante »Engels«-Zitat durchgewunken hatte, der hätte sich diese Arbeit nicht sparen sollen. Und Böckelmann ist ein kleiner Schlawiner. Eh klar.

Aus einem aufgegebenen Projekt, 1

2007 (für diesen Blog unwesentlich überarbeitet)

1. Jeder Herrschaft braucht das Mitwirken der Unterdrückten und Ausgebeuteten.
Im Produktionsprozess sind es die Arbeiter, die ihre eigene Ausbeutung organisieren. Auf dem politischen Feld garantiert die Linke so etwas wie »Öffentlichkeit« und damit die Aufrechterhaltung der demokratischen Mystifikation.
2. Herauszuarbeiten: die Ambivalenz der Ausbeutung im heutigen Kapitalismus. Sie ist so verfeinert, so verästelt und auch fragil, kurzum: so umfassend »vergesellschaftet«, dass sie multipolar angreifbar ist, dass schon kleine Erschütterungen große Effekte zeitigen können (Eisenbahnerstreik 2007). Prekarisierung für die Lohnabhängigen bedeutet auch Prekarisierung für das Kapital – die Existenz von maximal ausgetüftelten Wertschöpfungsketten, die um so anfälligen sind.
3. Aus der Multipolarität folgt aber nicht ein Gebrauch unmittelbar politischer Mittel (»Teilnahme am politischen Leben«). Der Gebrauch politischer Mittel perpetuiert die demokratische Mystifikation. Diese besteht in der Erscheinung der gesellschaftlichen Klassen als gleiche (und gleichberechtigte), sodass hinter der Gleichheit die Klasse ganz verschwindet und nur noch der »mündige Bürger« übrig bleibt. Die Aufrechterhaltung der Mystifikation ist heute Sache ihrer »Gegner« – also der Linken.
4. Ist die Mystifikation zäh, so ist sie vor allem müde (sinkende Wahlbeteiligungen, desinteressiertes »Prekariat« etc.pp.).
5. Die Ausgebeuteten an ihrer Ausbeutung zu beteiligen – sie zum Subjekt-Objekt nicht ihrer Emanzipation, sondern ihrer Vernutzung zu machen, das ist der stärkste und zugleich der risikoreichste »Trick« der Bourgeoisie. Wobei das Wörtchen »Trick« auf einen wohldurchdachten politischen Prozess anspielt, den es de facto nicht gibt. Solch einen Prozess zu behaupten, würde schon die Mystifikation nähren.
6. Die Schlussfolgerung für eine (gar nicht so) neue Strategie der Kommunisten wäre: Gegen die Trennung von politischen und ökonomischen Kämpfen! Das eine ist in dem anderen IMMER enthalten, trennt man die Kämpfe oder akzeptiert ihre vorgebliche Trennung, schleppt man das jeweils andere als unbewussten Teil, gewissermaßen als mentale (und praktisch höchst wirksame) Schwermetallablagerung mit sich rum. Man kann die Totalität der Gesellschaft bestreiten, man kommt aber aus ihr nicht raus. (An diese Stelle müsste sich Kritik am syndikalistischen Betriebspatriotismus, vulgo: Ökonomismus, und Kritik am sozialdemokratisch-leninistischen Politizismus, vulgo: Etatismus, anschließen).
7. »Die Aufrechterhaltung der Spaltung (der Lohnabhängigen) ist das Geheimnis ihrer Macht.« (Marx) Das Geheimnis ihrer Macht drückt sich aus als demokratische Mystifikation: Dass es nicht auf die Klasse, sondern auf den Einzelnen, den »mündigen Bürger« ankommt.
8. Organe der Spaltung:
* Gewerkschaften
* Arbeiterparteien
* Realpolitische Bewegungen
Jeder dieser Spaltungsorgane KANN seine revolutionäre Phase und damit seine revolutionäre Form haben (Gewerkschaften: Syndikalismus; Parteien: 3. Internationale bis 1921; Bewegungen: 1968 ff.)
Es gibt innerhalb sozialer Auseinandersetzungen Momente, in denen die kapitalistisch-politische Ideologie-Maschinerie nicht mehr so reibungslos läuft. In diesen Momenten kann auch eine Organisation als ein Subjekt unter anderen agieren und aufklärerische Funktionen ausüben. Jenseits dieses Momentes setzt Verstaatlichung ein (der Aufklärer wird zum Erzieher), sodass wir heute etwa von Gewerkschaften als halbstaatlichen Institutionen reden.
In ihrer revolutionären Phase sind die Organe immer das Sekundäre: Das Proletariat schafft sich seine Instrumente. In ihrer post-rev. Phase schaffen sich diese Organe »ihr« Proletariat, verkehrtes Verhältnis, ein Überwölben des Realen durch das Ideologische.